Schiefe Zähne
Zähne, die schief, verdreht, zu eng beieinander und dadurch oft übereinander stehen, sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch krank machen. Durch schiefe Zähne kann es zu Problemen beim Schlucken, Kauen oder Zähneputzen kommen. Dabei gibt es heute vielfältige und einfache Methoden, dies zu korrigieren – selbst im Erwachsenenalter.
Nur ca. jeder 20. Mensch hat von Natur aus ein perfektes Gebiss, bei allen anderen stehen im Mund einige Zähne schief, verdreht, zu eng oder an der falschen Stelle. Ca. 60% der Zahn- und Kieferfehlstellung sind genetisch bedingt und angeboren. 40% dagegen lassen sich auf falsche Verhaltensweisen in der Kindheit zurück führen. Ungefähr 60 – 70 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland tragen in der Zwischenzeit eine Zahnspange und nach Expertenschätzung wird dies in den kommenden Jahren noch zunehmen.
Äußere Einflüsse, die zu Zahnfehlstellungen führen können sind z. B. Daumenlutschen, das nuckeln an Schnullern oder auch das falsche Zähneputzen in der Kindheit.
Milchzähne sind die Platzhalter für die nachfolgenden Zähne. Werden die Milchzähne durch falsches Putzen geschädigt und fallen dadurch zu früh aus, wachsen die ersten bleibenden Backenzähne im Kiefer falsch ein und nehmen ihren späteren Nachbarn den Platz weg.
Bei einem dadurch entstehenden Engstand kommt es dann meist zu Problemen bei der täglichen Zahnreinigung. Die Zahnzwischenräume können, bedingt durch ihre Enge, nicht richtig gereinigt werden, so dass sich hier vermehrt Bakterien ansiedeln können, die zur Folge Karies oder Paradontitis entstehen lassen können. Zahnverlust droht.