Korrektur der Ohren und der Ohrmuschel
Bei der Ohrmuschel ist eine einzigartige Konstruktion der Natur in ihrer individuellen Schönheit.
Die subtilen Falten und Formen prägen in zurückhaltender aber unverwechselbarer Weise den Ausdruck des Gesichtes.
Anlagebedingte Entwicklungen können zu verschiedensten Veränderungen des Ohrmuschelskeletts führen,
die in unterschiedlichem Maße den Anspruch unseres ästhetischen Empfindens nicht erfüllt, z.B. abstehende Ohrmuscheln,
Knickohren oder eine mangelnde Ausprägung der sogenannten Anthelixfalten. Die plastische Chirurgie hat vielfältige
Möglichkeiten dieses Schmuckstück der Natur wieder zur Geltung zu bringen.
Ziel einer dieser Ohrenoperationen ist es, ein möglichst natürliches, unoperiertes Ohr zu erhalten. Aus unserer Sicht
hat sich dafür eine spezielle Operationstechnik bewährt, die sogenannte modifizierte Technik.
Diese Vorgehensweise basiert auf einem Hautschnitt in der hinteren Ohrfalte mit Knorpelentfernung, Ritzschnitten
und zurückgreifenden Nähten. Auf diese Weise kann sehr schonend ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.
Der ambulante Eingriff kann in allgemeiner oder lokaler Narkose durchgeführt werden. Anschließend muss
lediglich für eine Woche ein zirkulärer Ohrverband getragen werden, der anschließend für weitere zwei Wochen
durch ein Stirnband ersetzt wird.